Zucht

Vorerst dürfen wir uns kurz vorstellen:

 

Wir, Anni und Fritz sowie unser Sohn Thomas mit seiner Frau Birgit und unser Enkelsohn Niklas, leben auf einem kleinen Bauernhof in Weitgraben - Gemeinde Blindenmarkt - neben dem Waldrand, mitten im schönen Mostviertel in Niederösterreich. 

Mit uns im friedlichen Einklang im Haus leben unsere Hündinnen, Wanda, Undine sowie deren Töchter Ziva und Bessy.
Es ist schön, die 4 so friedlich beisammen zu sehen.

 

     

 

 
Ein Bild aus vergangenen Tagen:

Unsere vier Hündinnen im April 2008, Nora, Wanda, Undine und Ondra. 
Unsere "Stammmutter":
Iskia von der Wolfser Höhe
Sie ist im 13. Lebensjahr verstorben.

Unsere Zucht besteht seit dem Jahre 1982.


Anlässlich des 30jährigen Züchterjubiläums
erschien ein großer Bericht in der NÖ Nachrichten - Amstettner Blatt!

Wir freuten uns sehr über diesen tollen Artikel!

Hier geht's zum Bericht!

 


Unsere Hündinnen:



Wanda
Sie ist vom Wesen her unsere typischte Hovawarthündin - sie hat einen ausgeprägten
eigenen Willen und versucht irgendwie ständig diesen durchzusetzen.

Sie hat die Jugendbeurteilung und die Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden.
HD-frei A2, frei von erblichen Augenkrankheiten
Sie ist die Mutter unserer Würfe A II, C II und E II.

Prüfungen: BGH 1, BGH 2


Ziva (Österr. Jugendchampion, Österr. Champion)
Ziva ist ein großer Frechdachs. Sie ist unsere 10. Hovawarthündin
und trotzdem schafft sie es immer wieder, uns zu überraschen!
Kein Wunder, musste sie sich doch bei 8 Brüdern durchsetzen.
Sie hat die Jugendbeurteilung bestanden!
Prüfungen: BH, BGH 1, BGH 2


Bessy
Bessy war von Anfang an Fritz' Liebling und hat sich klammheimlich
in unsere Herzen geschlichen. Nach dem Tod von Oma Ondra haben wir
beschlossen, die hübsche Schwarze zu behalten!
Sie ist einerseits eine große Schmuserin und andererseits versucht sie alles,
ihren ausgeprägten Willen durchzusetzen!
Wir freuen uns auf frischen Wind in unserem Bildeichen-Quartett!
Bessy hat die Jugendbeurteilung und mit zarten 26 Monaten
auch die Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden

Prüfungen: BH, BGH 1

Über die Regenbogenbrücke gegangen:


Nora (30.06.1998 - 24.09.2010)
Sie ist Mutter unserer Würfe T und V. 
Nora war jahrelang souveräne Chefin in unserem Hunderudel.
Sie war jahrelang als Besucherhund im Altersheim in Ybbs/Donau tätig
und konnte vielen Menschen dadurch helfen! Sie war ein "Menschenmagnet"!
Egal wo wir gemeinsam auftauchten, sogleich wurde sie gleich umschwärmt!
Jeder wollte sie streicheln, sie hatte eine ganz besondere Ausstrahlung!
Nora war mein Herzenshund! Sie hat eine große Lücke hinterlassen!


Ondra (27.11.1999-31.05.2012)
Sie ist Mutter der Würfe U, W und X und somit Stammmutter
der aktuellen Bildeiche-Zucht! Sie war Fritz' ein und alles!
Unser Mausibärli war eine richtige Schmusekönigin. Sie war der ruhende Pol
unseres Rudels, niemand hat an ihrer Rangordnung jemals gezweifelt!
Ihre Töchter und ihre Enkelkinder haben von ihr sehr viel gelernt!
Leb wohl Mausi! Du wirst uns fehlen!

Undine (07.03.2005-10.02.2016)
Sie ist eine sehr arbeitsfreudige, schnelle und leichtführige Hündin,
ein richtiger Sportsgeist halt!

Sie hat die Jugendbeurteilung und die Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden. 
HD-frei A1, frei von erblichen Augenkrankheiten
Sie ist die Mutter unserer Würfe Y, Z, B II und D II.
Prüfungen: BGH 1, BGH 2, FH 1, ÖPO 1 (Fotos)

 


Wie wir auf den Hund gekommen sind:

Unsere Liebe zu Hunden gab es schon immer. Wir hatten vorher Mischlinge und einen deutschen Schäfer. Da dieser leider damals schon an schwerer HD (Hüftgelenksdysplasie) litt und viele Schmerzen ertragen musste, wollten wir - nach seinem Tod - unbedingt einen Rassehund, der so wie er zur Welt kommt auch wieder von ihr geht. Sprich, einen, der weder kupiert noch getrimmt werden musste, mit dem man jedoch Hundesport betreiben konnte. So kam vor über 20 Jahren der erste Hovawart, nämlich Anuschka von Trawalla zu uns ins Haus. Sie war auch am Beginn der Liebe zur Hundezucht maßgeblich beteiligt. Unser erster Wurf mit Anuschka war 1982.

Neben zahlreichen bestandenen Fährten- und Schutzhundeprüfungen war Fritz mit unserer Hündin Assia und deren Sohn Ferro bei der Österreichischen Rettungshundebrigade im Dienst. 
Mit Assia war er 1988 als Trümmersuchhund nach dem Erdbeben in Armenien im Einsatz.
Mit Cynthia und Madita erreichten wir die Titel Österreichischer und Internationaler Champion.

Mittlerweile erblickten 162 Welpen (bis zum Y-Wurf) bei uns das Licht der Welt. 

Unsere Welpenaufzucht und -erziehung:

Unsere Welpen erblicken in unserem Hundehaus das Licht der Welt. Dort hat die Mutterhündin die notwendige Ruhe, sich ganz um ihre Welpen zu kümmern. Neben der Wurfkiste steht ein großes Sofa, auf dem sich die Hündin ausruhen kann. Die erste Lebenswoche der Babies muss sie dieses allerdings mit mir teilen. 






Unsere Freunde Calle und Oskar sowie unsere Iskia vor dem Hundehaus. Sind keine Welpen da, wird es als Unterstell für allerlei Gartenwerkzeug benützt.


 





Unsere Babies im Garten. Im Hintergrund sieht man 
den Eingang in das Untergeschoß des Hundehauses.

 

 



Um die gewohnte Wohnzimmeratmosphäre zu erhalten, ist der Welpenraum (ca. 16 m²) neben der Wurfkiste auch mit einem Tischchen - wichtig auch zum Abwägen der Welpen - einer Stehlampe, Vorhängen, etc. ausgestattet und tagsüber läuft das Radio.




Auch unsere Katzen verirren sich zeitweise zu den Babies.

Wenn ein Wurf in der kalten Jahreszeit fällt, wird der Holzofen eingeheizt, der eine wohlige Wärme verbreitet. Zusätzlich hängt direkt über der Wurfkiste eine Wärmelampe und zwar so, dass sich die Welpen auch außerhalb ihrer Wirkung hinlegen können, falls es ihnen doch zu warm ist.

Ab ca. der 4. Lebenswoche dürfen die Welpen dann auch den geschützten Welpenauslauf (20 m²) benützen. Kurze, beaufsichtigte Gartenausflüge finden bei Schönwetter bereits statt.
Welpen, die in den warmen Monaten zur Welt kommen, steht ab ca. der 5. Lebenswoche der 500 m² große, welpensicher eingezäunte Garten und das komplette Untergeschoß des Hundehauses den ganzen Tag über zur Verfügung. Zusätzlich zum bekannten Babyspielzeug finden sich unter anderem mehr folgende Spielmöglichkeiten im Garten: ein großer ausgehohlter Baumstamm und ein PVC-Rohr zum Durchkrabbeln, viele Sträucher zum Verstecken, Höhlen graben und Holz verarbeiten, ein hängender Dosensack, ein Bändervorhang und für die Gewöhnung an die unterschiedlichsten Bodenverhältnisse sind ein Kanalgitter, Plastikmatten sowie ein Autoreifen ausgelegt.

In den kalten Monaten wird mindestens 5x täglich mit den Welpen im Garten spazieren gegangen, dabei können sie sich so richtig austoben. Wichtig ist aufzupassen, dass die Kleinen in Bewegung bleiben und den Schnee nicht als Nahrungsmittel entdecken.

Dank unserer Nachbarskinder, die täglich meist mehrmals zu Besuch kommen, um unter Aufsicht mit den Welpen zu spielen, sind unsere Babies auch an Kleinkinder gewöhnt. An den verschiedensten Tieren, zB Pferde, Schafe, Katzen, Hühner, etc. mangelt es bei uns auch nicht. Zeitweiser großer Lärm ist durch die großen land- und forstwirtschaftlichen Geräte, die häufig vorbei fahren, ebenfalls gegeben.

Ab der 6. Lebenswoche wird jeder Welpe einzeln stundenweise in unser Wohnhaus genommen. Dabei wird darauf geachtet, dass sie regelmäßig tagsüber und über Nacht herinnen sind. Die "normalen" Haushaltsgeräusche werden gelernt, ebenso wie die Stubenreinheit über Nacht. Die Kleinen sind so gescheit, dass sie sehr schnell wissen, dass sie sofort beim erste Lärm auf die Wiese getragen werden und dort ihr Geschäft verrichten können.

Ab der 7. Lebenswoche werden die Welpen an Halsband und Leine gewöhnt. Ich fahre dann mit jedem Hund einzeln in die nächste Ortschaft, damit sie auch das etwas hektischere Leben im Markt kennen lernen.


Die Besucher des Pflegeheimes kamen zu Nora "Heimsuchen" und ihre Babies haben die vielen Streicheleinheiten sehr genossen.

Die zukünftigen Adoptiveltern bzw. Welpeninteressenten sind ab der 3. Lebenswoche gerne willkommen. Auch sämtliche Hundefreunde mit gut sozialisierten Hunden aller Rassen sind gerne bei den Welpen gesehen.

Mit 9 Wochen kommen die Welpen in ihr neues Zuhause. Jeder Abschied fällt uns sehr schwer und wir versuchen, mit den Familien Kontakt zu halten, damit wir ein bisschen weiterhin an ihren Leben teilhaben können. Mit vielen Welpenkäufern haben wir auch richtig Freundschaft geschlossen. Das wichtigste jedoch ist, dass Hund und Familie zusammen passen und alle das gemeinsame Leben genießen. 
Selbstverständlich stehen wir zu jeder Zeit für alle Fragen rund um den Hund zur Verfügung. 
Schließlich sollen doch alle gemeinsam glücklich sein.

Da es leider in letzter Zeit zu Missverständnissen gekommen ist, möchten wir nochmals hinweisen, dass unverbindlich für beide Seiten heißt und selbstverständlich auch, dass man absagt, wenn man es sich anders überlegt hat! Wir ersuchen um Ihr Verständnis.

 

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